FDP stützt Anschubhilfe für «Max der Uristier»
Von Jan Fischer, Urner Zeitung, 14. April 2026.
Im Unterschied zu mehreren anderen Parteien stellt sich die Urner FDP nicht gegen die kantonale Mitfinanzierung der Konzeptphase von «Max der Uristier».
Während mehrere Urner Parteien die kantonale Unterstützung für «Max der Uristier» kritisieren, stellt sich die FDP Uri hinter die Anschubhilfe in der Konzeptphase. Für sie ist es grundsätzlich sinnvoll, wenn der Kanton innovative Vorhaben früh unterstützt, um «deren Potenzial und Machbarkeit seriös prüfen zu können», sagt Parteipräsident Hans Aschwanden auf Nachfrage dieser Zeitung. «Dies gibt sowohl den Initianten als auch der Öffentlichkeit die nötige Entscheidungsgrundlage».
Der Einsatz von Mitteln aus der neuen Regionalpolitik sei aus ihrer Sicht gerechtfertigt, sofern die gesetzlichen Kriterien der Wertschöpfung und Innovationskraft erfüllt seien, so Aschwanden weiter. Jeder Gesuchsteller müsse die gleiche Chance auf Unterstützung haben, wenn das Projekt einen potenziellen Mehrwert für die Region verspreche. «Da die Initianten das Projekt grundsätzlich privat finanzieren, ist eine Anschubhilfe für die Konzepterarbeitung ein vertretbares Instrument der Standortförderung.»
Vom Projekt «Max der Uristier» erhoffe sich die FDP in erster Linie eine Steigerung der touristischen Attraktivität und eine positive Signalwirkung für das Urner Gewerbe. «Ein solches Wahrzeichen kann Identität stiften und als Anziehungspunkt für Besucher dienen, was wiederum die lokale Wertschöpfung stärkt», sagt Aschwanden. (jfi)
Erschienen in der Urner Zeitung, 14. April 2026.